Gästebuch

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Karsten Kruschel aus Leipzig

Dienstag, 24-05-16 01:43

Lieber Holger Biege,

eben hatte ich die CD-Box "Die Original-Alben" bestellt, weil ich den "Dichter" und den "Reichtum der Welt" in meiner Sammlung haben wollte (ich habe damals, 18jährig, "Circulus" einfach nicht verstanden).

Und wie ich die Box so durchhöre, stelle ich fest, daß der Holger Biege, den ich zu kennen glaubte, nach 1983 eine unfaßbare Entwicklung genommen hat. Soviele großartige Lieder! Die ganze LP "Das eigene Gesicht" ist phänomenal, und auch die folgenden Platten sind nicht schwächer. Aber weinen tu ich immer bei "Gott segnet die Kinder".
Ein großartiger Gospel.

Ich wünsche Ihnen alle jene Wunder, die Sie wieder auf eine Bühne bringen könnten, und wenn das nicht ausreicht, die übrigen.

Mit den besten Grüßen

Karrsten Kruschel

 

Regina Dix-Heyder aus Hamburg

Samstag, 13-02-16 22:26

Hallo Cordi und Holger,
anlässlich der Puhdys im TV hab ich mich an euch erinnert und Holger gegoogelt: Dabei leider auch vom Schlaganfall erfahren! erinnert ihr euch an Norderstedt, Cordi als Erzieherin im Tannenhofstr.-Kindergarten?? Ich bin die Mutter von Anna Lina und Matti Heyder. Unsere Töchter haben oft zusammen gespielt in der Alten Dorfstraße 56, wo wir damals wohnten und bei euch! Als ihr dann nach der Wende zurück nach Berlin -Weißensee -glaub ich- gegangen seid, haben wir uns aus den Augen verloren....
Ich wünsche euch alles erdenklich Gute. Viel ist passiert.... Ein Austausch wäre schön! Lieben Gruß Regina, Anna Lina und Matti

 

Petra Sali aus Dresden

Samstag, 23-01-16 19:17

Lieber Holger Biege,ich mag Sie und Ihre Musik sehr.Geben Sie nicht auf und kämpfen Sie.Es dauert alles seine Zeit.Mein Bruder ist vor über einem Jahr schwer erkrankt und wir waren sehr verzweifelt,da es nicht sehr gut aussah(Kehlkopfkrebs)Er hatte auch so eine Kanüle im Hals wie Sie.Aber dank eines tollen Arztes aus Magdeburg geht es Ihm wieder besser.Dieser Professor Ahrendt aus Magdeburg ist ein Genie auf dem Gebiet,was Sprache,Stimme,Schlucken,Essen u.s.w. betrifft.Vielleicht kann er auch für Sie etwas tun.Ohne Ihn würde mein Bruder heute nicht mehr sprechen können,alles wäre viel schwieriger.Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie Geduld,Kraft.Herzliche Grüße aus Dresden Ihr Fan Petra/ Aufgeben niemals!

 

Luisa Liming aus Berlin

Montag, 18-01-16 12:22

Holger Biege ein großer Künstler. sehr coole Website, ich grüße

 

hans-Joachim Hans-Joachim aus Hamburg

Dienstag, 05-01-16 02:08

Gute Genesung, dein Lied"Sag..." verbindet mich mit einer großen Liebe in Dresden.

 

Boris Strasser aus Berlin

Samstag, 07-11-15 22:26

Sehr geehrter Herr Biege,
Ich habe vor vielen Jahren für meine Frau, mit der ich schon 26 Jahre zusammen bin, damals bei Ihnen eine CD kaufen dürfen, mit Autogramm, wir hatten mit ihrer fantastischen Musik so tolle Erlebnisse- ich möchte mich insoweit bei Ihnen bedanken- ich kann nur sagen: Wir wünschen Ihnen das Beste und gute Genesung
In Liebe Ariane und Boris
Wir würden gerne mit Ihnen kontaktieren; unsere Email ist:ra.strasser@ gmx.net

 

Elke Berthold aus 04567 Kitzscher

Samstag, 10-10-15 20:20

Lieber Holger
kämpfe weiter gebe nicht auf.
Ich habe gestern den Betrag bei unter uns gesehen.Da sagte deine Ehefrau Du wärst erkältet.Es grüßt Elke Berthold und Ehemann Peter-

 

Jost Schalling aus Chemnitz

Samstag, 10-10-15 00:34

Hallo Holger, hallo Cordelia,
ich habe heute im MDR TV (Unter uns) den Beitrag von Cordelia gesehen. Ich war sehr ergriffen und erschüttert zugleich. Ich wußte nichts von Holgers Schicksal. Lieber Holger, ich wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Lebensweg und vor allem, dass du den Mut nicht verlierst und zuversichtig bleibst. Du hast uns allen mit deinen Liedern immer Hoffnung gegeben. Mein Favorit deiner Songs ist "Sagte mal ein Dichter". Da steckt sooo viel Gefühl und Weitsicht drin. Diese Weitsicht brauchst du jetzt um nach vorn zu sehen. Verliere den Glauben nicht!
Kurz zu meiner Person. Ich bin ein Mitglied des Deutschen Erfinder-Verbandes e.V.. Mich treiben Neuerungen und technische Schöpfungen voran. Oft werde ich gefragt, wie ich auf die Ideen zu meinen Erfindungen komme. In der heutigen Zeit gibt es doch fast alles. Wo nimmt man da noch neue Ideen her?
Ich beginne beim "Erfinden" immer dort wo Defizide anzutreffen sind. Wie oft begegnen uns Situationen die uns auf die Nerfen gehen, bei denen man sich wünscht, "hier müßte auch mal einer was erfinden". Dort setze ich an. Und bei dem heutigen TV-Beitrag von Cordelia ist mir etwas aufgefallen (und auch etwas eingefallen). Holger sitzt in seinem Rollstuhl und kommuniziert über eine Tastatur. Seine linke Hand zittert etwas, wenn er die einzelnen Buchstaben tippt. Ich gehe davon aus, dass der ausgestreckte linke Arm für Holger etwas schwer zu koordinieren geht. Der Arm muss gehalten und zum Schreiben koordiniert werden. Dazu habe ich mir Gedanken gemacht. Aber nicht direkt für das Schreiben, sondern für die Koordination des Armes (oder besser noch beider Arme, für später). Holgers Leben ist das Klavierspiel. Wenn Holger wieder soweit ist sich an das Instrument zu setzen, soll er mal bitte folgendes probieren. (Dieser Tipp kann aber auch schon an seiner Schreibtafel genutzt werden).
Versucht ein rahmenartiges Gestell (gern vorerst aus Latten) zu basteln. Das Gestell soll etwa wie ein großer Bilderrahmen ausschauen. Es muss groß genug sein um den Radius seiner Armbewegungen zu umschließen. Besser noch ein Stück größer. Links und rechts oben in den Ecken bindet ihr, höhenverstellbar, lange Gummibänder (Schlüpfergummi) an den Rahmen. Die anderen Enden der Gummis sollen zu Holgers linker Hand führen und ihm beim Schreiben, durch die Spannkraft der Gummis, eine gewisse Stabilisierung des Armes bieten. Wie straff die Gummis dabei gespannt sein müssen, müsst ihr herausfinden. Die Gummis sollen in erster Linie die Kraft übernehmen, die Holger braucht um seinen Arm hoch zu heben. Die Gummis sollen das Zittern eindämmen. Wenn die Gummis aus den oberen Ecken des Rahmens kommen, so kann der Arm von Holger in zwei Richtungen stabilisiert werden. Vielleicht hilft dieses Training dass Holger seinen Arm wieder besser Kontrollieren kann. Evtl. bekommt er dadurch auch wieder etwas Mut um sich mit dieser kleinen Hilfskonstruktion wieder ans Klavier zu setzen. Ich würde es ihm von Herzen gönnen. Das ist doch sein Leben. Wenn ihr möchtet, so könnt ihr mich gern Kontaktieren. Ich würde mich über ein Feedback von euch sehr freuen. Ich verbleibe mit den besten Genesungswünschen für Holger und viel Kraft für euch beide.
Danke für deine großartigen Werke.

Jost

 

diana jacobs aus erbach/odw.

Sonntag, 04-10-15 01:33

hallo holger,

hab mir grad eine deiner mp3-versionen erworben und, verpeilt wie ich bin, erst jetzt von deiner üblen situation erfahren. tut mir leid. wirklich. obwohl ich lächeln musste bei "rauchst du noch, trinkst du noch?". wir zahlen, aber wir haben gelebt.
und was dich angeht: es ist nicht vielen im osten vergönnt gewesen, ein solches idol zu sein. sch.... ääh, pfeif auf die söhne mannheims. du hasts erfunden!

hier eine kleine erinnerung:


feste feiern



Mit nicht mal zwanzig hatte ich meine erste Wohnung, die eigentlich nicht meine war, sondern die des Mannes, der meiner war und den ich hatte heiraten müssen, um mit einziehen zu können. So wollte es der Vermieter und unsere Eltern auch. Wir wollten das eigentlich nicht, aber wenn das der einzige Weg war, die Wohnung zu kriegen ...
Denn wir wollten weg von zu Hause, beide, und das Kind kam sowieso.

Kurze Zeit später war der Mann weg und die Wohnung gehörte mir und dem Kind. Wir hatten nun einen neuen Freundes- und Bekanntenkreis, der sich glücklich schätzte, jemanden mit einer eigenen Wohnung zu kennen. Da konnte man hingehen, wenn das Herz voll und die Geldbörse leer waren, und immer gab es Tee, den wir literweise tranken, und Leberwurstbrote mit sauren Gurken. Und da bei Tee und Leberwurstbroten zu sitzen und mit dem Kind zu spielen und mit den Großen zu reden, war immer noch besser, als nur mit dem Kind zu spielen, das zwar bald sprechen, mit dem man aber nicht reden konnte.

Manchmal feierten wir Feste, die wir nicht Feste nannten, sondern Feten, und die keinen Anlass brauchten. Bestenfalls den, dass man das Glück gehabt hatte, ein paar Flaschen Wein aus richtigen Trauben für ein Spottgeld aufzutreiben. Da gab es Gulaschsuppe, die ich am Tag zuvor in mehreren großen Töpfen angesetzt hatte. In der drängelten sich die Fleischbrocken nur so. Und jeder, der an solchen Abenden die Wohnung betrat, hob gleich die Nase und beteuerte, wie gut es da rieche.
Zusammen gedrängt in dem zwölf Quadratmeter großen Wohnzimmer saßen wir und kriegten rote Wangen von dem Wein, der so schlecht gar nicht schmeckte, löffelten die Gulaschsuppe und freuten uns über die Wärme des Kachelofens, in dem nun die Kohlen glühten, die die Jungs zuvor aus dem Keller geholt hatten. Wir hörten dem Gesang von E. zu, der seine Gitarre mitgebracht hatte, und fanden dessen Faible für mittelalterliche Minnegesänge sehr schön.
Wir sprachen albernes und wichtig sein sollendes Zeugs und manchmal gingen wir in die Küche, rührten die Gulaschsuppe um, ehe sie viel zu schnell alle wurde, redeten weiter albernes und wichtig sein sollenden Zeug und schafften es sogar, eine halbe Stunde lang zu flüstern und zu kichern bis das Kind eingeschlafen war, das dann -einmal eingeschlafen - der Weltuntergang nicht hätte wecken können.

Irgendwann in der Nacht legten wir uns schlafen. Kein Mensch wäre auf die Idee gekommen, mitten im Winter und um diese Zeit jemanden weg zu schicken. Wir lagen zu dritt auf der Couch im Wohnzimmer, auf dem Sessel, dem Boden, einer Matratze in der Küche. Überall halt, wo sich ein mannsgroßes Stückchen Platz auftreiben ließ. Wir lachten albern, wenn wir uns beim Rumdrehen berührten oder der Erste zu Schnarchen anfing. Und morgens gab es eine Warteschlange am Klo, das nebenan auf dem Wäscheboden in einem Bretterverschlag war.
Zum Frühstück tranken wir Tee und aßen Brötchen von gestern mit Marmelade drauf. Dazu dröhnte der Plattenspieler in Straßenlautstärke "Baby, du bist wie Dynamit!".

Wir waren ohne Band mit Mischpult und kalt-warmes Büffet auf eine Art glücklich, wie wir es im Leben nur wenige Male noch sein würden. Und wir ahnten noch nichts von R.St., dem zwanzig Jahre später diese Wohnung gehören würde, ehe er schwer bewaffnet in seine Schule ging und diese nicht mehr lebend verließ.
Wir fühlten uns so anders als unsere Eltern oder die anderen "richtig Erwachsenen" und wir meinten, dies müsse der Beginn einer neuen Zeit sein. Denn wir liebten uns alle und würden zweifellos die Probleme der Welt in Angriff nehmen und auch lösen.
Wir waren so alt wie Merkel, Scholz und ein paar andere.



alles gute dir.

d.

 

Jan Richter aus Chemnitz

Mittwoch, 30-09-15 15:11

..vielen Dank für Deine berührende Poesie..mehr geh t nicht

 
 

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